Testbericht: My Aquarium

Eigentlich hätte diesen Testbericht ja unser Redaktuer Andreas alias Blubberfisch schreiben sollen. Seitdem er aber zu uns ans Land in die Redaktion gekommen ist, unterhält er sich nicht mehr so gerne mit seinen „Artgenossen“. Deshalb zeige ich euch, was ihr mit „My Aquarium“ zu erwarten habt.

Rein ins kalte Wasser!

Aquarien sind euch zu teuer, zu zeitaufwändig oder euch sterben andauernd die Fische? Trotzdem wollt ihr aber den Meeresbewohnern beim Schwimmen zusehen? Dann ist dieses downloadbare WiiWare-Aquarium vielleicht genau das richtige für euch.

Euch stehen sechs verschiedene Aquarien (bzw. sechs Speicherplätze) zur Verfügung, die ihr nach eurem Geschmack gestalten und mit Fischen befüllen könnt. Die Menüführung ist recht simpel und funktioniert über die Pointerfunktion der Wii-Fernbedienung. In der Menüauswahl „Dekorieren“ findet ihr zahlreiche Aquariumsutensilien. Neben Holz, Wasserpflanzen und Steinen gibt es zum Beispiel auch einen Frosch, den ihr zum Wohlbefinden eurer Fische ins Wasser schmeißen könnt. Zudem lässt sich auch der Hintergrund, der Boden (Sand, Kies etc.) sowie der Lichteinfall ins Aquarium individuell auswählen.

Die Anzahl an Dekorationsteilen ist begrenzt. Jedes Teil hat eine bestimmte Anzahl an Volumenpunkten, wobei es für das Aquarium eine Maximalvolumenzahl gibt. Somit lässt sich euer virtuelles Aquarium nicht überfüllen. Leider setzt diese Grenze eurer Dekorationsmotivation ziemlich schnell ein Ende. Bei den Fischen gilt dasselbe Prinzip. Auch da hat jeder Fisch je nach Größe eine Volumenpunktzahl. Im Fischmenü (hiermit ist übrigens keine Speisekarte gemeint) gibt es zudem eine Fischdatenbank. Dort kann man die Fische einzeln begutachten. Zudem steht bei jedem Fisch noch ein mehr oder weniger informativer Satz dazu.

Und nun?

Habt ihr euer Aquarium so gestaltet, wie ihr es wollt, dürft ihr noch die Hintergrundmusik wählen. Es stehen euch 35 verschiedene Melodien bzw. die Stummschaltung zur Verfügung. Es ist auch möglich, euer gestaltetes Fischzuhause einem Freund zu schicken. Und damit richtige Fisch-Action im Wasser aufkommt, dürft ihr eure kleinen Schuppenfreunde sogar noch füttern. Um die Motivation zu heben, lassen sich von Zeit zu Zeit neue Fische „freispielen“.

Fazit

Es klingt vielleicht auf dem Papier recht witzig, sein eigenes Aquarium mittels Wii-Remote gestalten zu können. Doch wenn ihr dies zwei, drei Mal gemacht habt, sinkt die Motivation leider gegen Null. Euch bleibt zwar immer noch ein schöner Bildschirmschoner für euer TV-Gerät, aber unter dem Strich eben kein „echtes“ Spiel. My Aquarium reicht dann höchstens nur noch für eine nette Verschönerung des Wohnzimmers. Auch wenn der Titel grafisch eigentlich ziemlich ansehnlich ist und auch die Bewegungen der Fische gelungen sind, kommt My Aquarium nie an ein echtes Aquarium heran. Aber letztendlich ist vielleicht besser die Lust am virtuellen Aquarium zu verlieren als am echten – somit muss keiner der kleinen Schuppentiere darunter leiden.

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My Aquarium

Release: 15.08.2008
Publisher:
Entwickler:
Anzahl Spieler: 1
USK: