Testbericht: Fire Emblem: Radiant Dawn

Um Rollenspiele auf Nintendos Wii war es bislang mehr als schlecht bestellt. Während Adventure-Fans bereits zum Launch mit einem Zelda-Titel verwöhnt wurden und auch Hobby-Strategen dank „Battalion Wars II“ auf ihre Kosten kommen, schaute der geneigte RPGler bisher in die Röhre. Das ist umso ärgerlicher, da in Japan mit „Fire Emblem: Goddess of Dawn“ bereits kurz nach dem Launch ein Genrevertreter von Nintendo selbst veröffentlicht wurde. Über ein Jahr hat es allerdings gedauert, bis das Spiel auch seinen Weg in unsere Gefilde fand. Wir haben uns mit Schild und Schwert bewaffnet und für euch herausgefunden, ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat.

Was lange währt …

Etliche Teile der Fire Emblem-Serie sind seit dem ersten Game 1990 auf dem NES erschienen, doch erst der siebte Teil 2003 für den GBA schaffte erstmals auch den Sprung in die USA und nach Europa. Nach einem Ausflug auf den Gamecube wurde mit „Goddess of Dawn“ der neueste Teil der Reihe für Nintendos Wii ursprünglich sogar als Launch-Titel angekündigt, schaffte es aber immerhin knappe drei Monate nach dem Start der Konsole in die Regale, da es ursprünglich als Gamecube-Titel geplant war und man auf einen geeigneten Release-Zeitpunkt wartete. Die Lokalisierung nahm schließlich gut ein Jahr in Anspruch, für Anhänger der Reihe eine halbe Ewigkeit. „Intelligent Systems“ zeichnet sich auch für den neuesten Teil dieses Strategie-RPGs als Entwickler verantwortlich, womit gewährleistet sein sollte, dass sich Fans der Serie schnell heimisch fühlen. Das Spielprinzip hat sich dabei im Vergleich zum Vorgänger nicht geändert und allen Neueinsteigern wollen wir deswegen einen kurzen Überblick geben.

Die Fire Emblem-Saga baut auf rundenbasierenden Kämpfen auf, die wie auf einem virtuellen Schachbrett ablaufen. Dem Spieler wird dabei eine anfangs recht kleine, im Verlaufe der Spielzeit aber immer weiter anwachsende Party zur Verfügung gestellt, von denen er in den späteren Missionen nur noch eine begrenzte Anzahl an Charakteren mit in den Kampf nehmen darf. Das taktische Vorgehen in der Charakterwahl vor dem Kampf ist also ebenso entscheidend wie das überlegte Agieren auf dem Schlachtfeld selbst. Pro Runde steht jedem Charakter ein Zug zur Verfügung, der nach der Bewegung im vorgegebenen Radius mit einer Aktion (Angriff, Item-Einsatz, Item-Tausch mit Figuren auf einem angrenzenden Feld, etc.) abgeschlossen werden kann. Waren alle Charaktere an der Reihe, beginnt der Zug des Gegenspielers und der eventuell auftretenden NPCs. Bei den Kämpfen gilt es zu beachten, dass nach der ersten Attacke des Angreifers der Verteidiger zurückschlagen darf. Wer also einen Opponenten nicht mit dem ersten Hieb bezwingen kann, sollte einen Gegenschlag einkalkulieren. Verhindern lässt sich dies nur, indem man die Reichweite der Waffen geschickt mit einplant. Schwerter, Lanzen und Äxte beispielsweise treffen nur Charaktere auf dem direkt angrenzenden Feld, während Pfeil und Bogen für Angriffe aus der Distanz tauglich sind, aber dafür im Gegenzug nicht gegen Feinde auf einem benachbarten Feld eingesetzt werden können. Ebenfalls beachten sollte man das Waffendreieck, welches nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip funktioniert und den drei Waffenklassen „Schwert“, „Lanze“ und „Axt“ im direkten Kampf miteinander Vor-, bzw. Nachteile beschert. Magie kommt natürlich in Fire Emblem auch zum Einsatz und ist in heilende und angreifende Magie unterteilt. Heilmagie wird dabei durch Zauberstäbe ausgelöst, während die Angriffszaubersprüche in Büchern zu finden sind. Neben Elementarmagie wie Feuer, Wind und Donner gibt es ebenso Licht- und Dunkelmagier. In Fire Emblem: Radiant Dawn sind dabei die Elementarmagier erstmals nur an ein Element gebunden. Beherrschten sie in früheren Titeln Feuer, Wind und Donner gleichermaßen, steht ihnen nun nur noch je eines der drei Elemente zur Verfügung. Beibehalten hat man berittene Einheiten wie Paladine und geflügelte Reittiere wie Drachen oder Pegasus. Ebenfalls aus dem Vorgänger bekannt ist die Rasse der Laguz – Halbmenschen, die sich in Tiere (Wölfe, Raben, Drachen, etc.) verwandeln können und so selbst zur Waffe werden.

Wurde eine feindliche Einheit besiegt, kassiert man dafür natürlich Erfahrungspunkte und steigt so nach und nach im Level auf. Neben den zufällig verteilten Punkten auf die üblichen RPG-Werte wie Stärke, Hitpoints, Verteidigung, Resistenz, etc., dürfen in Fire Emblem eure Protagonisten zudem ab dem 10. Level die Klasse wechseln. Dies geschieht bei euren Befehlshabern in der Regel durch ein festgelegtes Event in der Story, den restlichen Charaktere ist der Klassenwechsel durch ein Meistersiegel nach eurem Gutdünken möglich. Neu im Wii-Teil der Serie ist dabei, dass nun sogar ein zweiter Klassenwechsel möglich ist, was euren Protagonisten teils neue Fähigkeiten beschert. Stoßen von euch favorisierte Charaktere erst sehr spät zu eurer Party und sind schwach entwickelt oder sind sie auf dem Schlachtfeld einfach nicht stark genug, um selbst genügend Kills und damit Erfahrungspunkte zu erzielen, müssen sie deswegen nicht gleich vernachlässigt werden. Je nach Abschneiden in den einzelnen Schlachten werden euch nämlich Bonus-Erfahrungspunkt zugeteilt, die ihr in eurer Basis in das Level Up frei wählbarer Charaktere investieren dürft. Alten Hasen sollte allerdings bewusst sein, dass dieses Leveln maximal drei Stats pro Level verbessern kann, die auf dem Schlachtfeld erlangten Erfahrungspunkte gewinnen somit an Bedeutung. Ein wenig überarbeitet hat man ebenfalls das System der Unterstützunggespräche, auch „Supports“ genannt. Wurden diese im Gamecube-Vorgänger noch immer zwischen fest vorgegebenen Protagonisten geführt, ist es nun erstmals möglich selbst zu bestimmen, welche Charaktere zueinander gute Beziehungen führen sollen. Zwar gibt es nach wie vor vorgegebene Supports zwischen Schlüsselcharakteren, die restlichen Unterstützungsgespräche sind aber frei wählbar und bescheren den künftig im Optimalfall nahe beieinander kämpfenden Einheiten auf dem Schlachtfeld diverse Boni im Kampf. Beibehalten wurden übrigens auch die verschiedenen Missionsziele, die nicht nur ein stumpfes Auslöschen aller Gegner beinhalten. Besiegt den Boss, verteidigt einen Punkt, erreicht ein Ziel binnen einer bestimmten Anzahl an Runden, rettet NPCs – für Abwechslung ist stets gesorgt. Ohne generell zu genau ins Details gehen zu wollen: Fire Emblem – Radiant Dawn bietet im Prinzip alle Eigenschaften der Vorgänger und hat diese noch einmal verbessert. Die taktischen Möglichkeiten sind enorm, denn es gibt unendlich viele Dinge im Kampf zu berücksichtigen. Welche Waffe ist gegen welchen Feind am stärksten? Erreiche ich meine Gegner mit einem Zug oder riskiere ich einen Gegenschlag? Muss das Terrain mit in meine Planungen einbezogen werden? Hält meine Waffe noch oder wird sie zerbrechen, wenn ich noch einige Male damit zuschlage? Welchem Charakter gebe ich Items, die seine Stats einmalig verbessern können? Mit welchem Charakter könnte ich einen Feind ansprechen, damit er vielleicht die Seiten wechseln und sich meiner Party anschließt? Wo sind die versteckten Items auf den Schlachtfeldern versteckt?

Was nach einem unglaublich komplexen Spielprinzip klingt, ist auch in Wahrheit von einem enormen Tiefgang geprägt. Doch Anfänger sollten nicht verzweifeln und sich abschrecken lassen, denn Fire Emblem: Radiant Dawn bietet auf dem Schwierigkeitsgrad „leicht“ das aus den Vorgängern bestens bewährte Tutorial-System an. Wann immer im Kampf eine neue Handlung möglich ist, schaltet sich die rothaarige Anna ein und erklärt euch das folgende vorgehen. Nach und nach wird man so in die vielen Möglichkeiten der fantastischen Kriegsführung eingeweiht. Viele Taktiken und Finessen muss man sich dennoch selbst erarbeiten, doch genau darin liegt der große Reiz des Spiels. Kritische Stimmen wurden dabei zwar laut, als man erstmals von einer „Quick Save“-Option hörte, die das Game leichter machen sollte. Dieses „Speichern“ während der Schlacht ist in der Tat möglich und sorgt nach einem Rest des Games dafür, dass ein verkorkster Spielzug noch einmal wiederholt, bzw. anders geplant werden kann. Was in den früheren Titeln zum unweigerlichen Wiederholen der gesamten Schlacht führte, kann nun also den Frustfaktor etwas senken. Meckernde Hardcorezocker dürfen freilich auf diese Option verzichten und eine Schlacht ohne Speicher spielen, während Anfänger das Speichern während der Gefechte sicherlich begrüßen werden. Man sollte dabei auch berücksichtigen, dass im Vergleich zum Vorgänger der Schwierigkeitsgrad ein gutes Stück angehoben wurde. Wer als alter Hase des Genres beispielsweise dachte er könnte direkt auf dem normalen Schwierigkeitsgrad locker flockig die über 40 Missionen in einer vergleichbaren Anzahl an Spielstunden bestehen, wird schnell eines Besseren belehrt werden. Spätestens wenn eure ersten Protagonisten nach nur wenigen Gegentreffern die Segel streichen, ist Umdenken angesagt. Das – und hier ist man sich treu geblieben – ist nämlich auch ein Markenzeichen der Serie. Im Kampf einmal gefallene Charaktere können nicht wiederbelebt werden. Hier ist also vorausschauendes Handeln gefragt, denn ist der Verlust eines „Nebendarstellers“ noch verkraftbar, führt der Tod eines „Helden“ unweigerlich zum sofortigen „Game Over“. Beibehalten hat man übrigens auch die Erzählweise der Story. Unzählige Dialoge zwischen den Charakteren in Texttafeln spinnen die Story weiter, während nach einigen Kapiteln auf der Landkarte noch einmal die Reise eurer Party nachvollzogen wird. Die Schlacht stellt somit das einzige Event dar, welches aktiv vom Spieler ausgefochten wird. Abgesehen davon ist man mit dem Ausrüsten, Umrüsten, etc. eurer Truppe in der Basis sowie dem Lesen der Story beschäftigt. Interessant im Bezug auf die Story ist, dass man als Kenner von „Path of Radiance“ nun die Geschichte um den Kontinent Tellius aus einer anderen Perspektive erzählt bekommt. Hatte damals noch Ike mit seiner Söldnertruppe das unterdrückte Crimea befreit, ist es nun das damals verfeindete Daein, welches mit einer Rebellion gerettet werden muss. Doch das ist nur der Anfang einer fantastischen Geschichte, die den Spieler mit verschiedenen Truppen in Berührung bringt. Zwar erscheint die Story dabei im direkten Vergleich zum Vorgänger teils etwas schnell erzählt, kann den Spieler aber dennoch ebenso in ihren Bann ziehen und wirkt zum Teil sicherlich auch durch den Wechsel der Partys etwas rascher dargeboten. Dass Besitzer eines durchgespielten „Path of Radiance“-Speicherstandes die Stats gewisser Charaktere aufbessern können, soll der Vollständigkeit halber natürlich auch noch erwähnt werden.

Wii? Wozu?

Ein kleiner Abschnitt soll auch dem Thema „Steuerung“ gewidmet werden. So traditionell wie man sich an das Grundgerüst der Fire Emblem-Reihe gehalten hat, so traditionell funktioniert auch die Steuerung von Radiant Dawn. Man verzichtet somit quasi auf sämtliche Eigenheiten der Wiimote, sondern steuert das Game im klassischen Sinne mit quer gehaltener Fernbedienung über das digitale Steuerkreuz und die einzelnen Buttons. Da diese aber teils doppelt belegt sind, bzw. B gedrückt gehalten werden muss, um gewisse Aktionen auszuführen, empfiehlt sich eine der beiden alternativen Steuerungsvarianten. Man hat im Hause „Intelligent Systems“ nämlich mitgedacht und Radiant Dawn einen Support von Classic- und Gamecube-Controller spendiert. Kenner des Vorgängers werden so mit Freuden auf die 1:1 übernommene Gamecube-Steuerung zurückgreifen, während Neueinsteiger sicherlich auch gerne mit dem – soweit vorhanden – Classic Controller steuern werden. Dass man auf sämtliche Wii-Features verzichtet, sehe ich dabei nicht unbedingt als Nachteil an. Es gibt eben einfach Spielkonzepte, die keine Bewegungssteuerung erfordern. Zwar wäre der Einsatz der Pointerfunktion unter Umständen möglich gewesen, um seine Einheiten über das Schlachtfeld zu dirigieren, aber wenn ich ehrlich bin, so funktioniert hier die traditionelle Steuerung einfach perfekt. Genau hierbei zeigt sich übrigens auch die Stärke von „Intelligent Systems“, denn nur weil man eine neue Steuerungsvariante nutzen kann, muss man sie noch lange nicht auf Teufel komm raus in ein Spiel einbauen. Dass dies schief gehen kann, haben leider schon zu viele Wii-Titel gezeigt, von daher dürfen Fire Emblem-Freunde beruhigt aufatmen.

Langwierige Lokalisierung?

Viele Anhänger der Reihe mussten lange Zeit ungeduldig auf eine PAL-Version des Spiels warten. An der grafischen Anpassung kann das kaum gelegen haben, denn wie schon beim Original, so erscheinen auch in der europäischen Version die technischen Möglichkeiten der Wii nur bedingt genutzt worden zu sein. Wieder einmal muss ein Vergleich zum Vorgänger „Path of Radiance“ gezogen werden, denn die einzelnen Charaktermodelle und die Hintergründe wirken wie aus dem Gamecube-Titel übernommen. Eine Verbesserung stellt man lediglich im Detail fest. Die Animationen wurden dagegen tüchtig überarbeitet und können durchaus als gelungen bezeichnet werden. Abgesehen davon verbreiten die vielen gezeichneten Artworks zwar eine gewisse Stimmung, können aber nicht jeden vom Hocker reißen. Gänzlich anders sieht das dagegen in Bezug auf die Videosequenzen aus. Diese sind unglaublich atmosphärisch geworden, glänzen mit hervorragender Gestik und Mimik der Charaktere und sind einfach nur eine absolute Augenweide. Es ist jedoch schade, dass diese Sequenzen sehr weitläufig über das gesamte Spiel verstreut sind und eigentlich nur in Schlüsselszenen der Handlung eingespielt werden. Hiervon hätten wir gerne noch mehr gesehen.

Das liegt auch daran – und nun schlagen wir die Brücke zur langen Dauer der Lokalisierung – dass man das Spiel komplett eingedeutscht hat. Das gilt im Falle von Fire Emblem: Radiant Dawn nicht nur für die Textpassagen, sondern – man höre und staune – auch für die Videosequenzen. Mag man anfangs noch ein wenig verwundert darüber sein, dass Nintendo gerade für einen Titel wie Fire Emblem mit einer relativ kleinen Fangemeinde einen derartigen Aufwand betreibt, so ist man spätestens dann dafür dankbar, wenn man das einleitende Video gesehen hat. Man mag es kaum glauben, aber die deutschen Synchronstimmen in Fire Emblem heben sich extrem positiv von den meisten Stimmakrobaten ab, die bisher für die deutsche Sprachausgabe in manch anderen Games gesorgt haben. Besonders hervorzuheben ist hier auch die Atmosphäre der Stimme des Erzählers, der in den Rückblenden noch einmal die Story nacherzählt. Man mag kritisieren, dass gewisse Eigennamen im ersten Moment seltsam ausgesprochen klingen („Da-ein“ beispielsweise), gewöhnt sich aber schnell daran. Außerdem muss man zugeben, dass man sich die Namen bisher immer nur selbst anders betont vorgestellt hatte, weshalb sie natürlich erst einmal befremdlich klingen mögen. Abgesehen von einigen wenigen etwas peinlichen Momenten ist die Synchronisation aber wirklich gelungen und seitens Nintendo hat man sich in dieser Beziehung klar zwei Daumen nach oben verdient. Abgerundet wird Radiant Dawn übrigens von genretypischen Soundeffekten und einem orchestralen Soundtrack, der die passende Fantasy-Atmosphäre aufkommen lässt.

Fazit

Fans der Serie war es ohnehin schon klar, aber auch allen anderen Freunden von Strategie- und Rollenspielen sollte es nun klar sein: Fire Emblem: Radiant Dawn ist das erste RPG-Highlight auf Nintendos Wii und wird die ausgehungerte Fangemeinde eine gewisse Zeit lang beschäftigten. Die erneut ausgeklügelten Kampfmechanismen, die unglaubliche Liebe zum Detail und die vielen taktischen Finessen lassen selbst Profis ins Grübeln nach der besten Taktik kommen, während Anfänger durch das umfangreiche Tutorial langsam an das Spiel herangeführt werden. Der leicht erhöhte Schwierigkeitsgrad sowie viele andere Verbesserungen im Detail sorgen für eine enorme Motivation. Dass man im Gegenzug dafür auf sätmliche Funktionen der Wiimote verzichtet und Radiant Dawn ganz klassisch steuert, fällt kaum negativ ins Gewicht. Auf der technischen Seite punktet man trotz der an sich leicht altbackenen Optik mit tollen Animationen, fantastischen Videosequenzen und einer überraschend guten deutschen Synchronisation. Kenner der Serie müssen ohnehin zuschlagen und wem das Spielkonzept auch nur ansatzweise zusagt, der sollte auch unbedingt mal ein Auge riskieren.

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Packshot Fire Emblem: Radiant Dawn

Fire Emblem: Radiant Dawn

Release: 14.03.2008
Publisher:
Entwickler:
Anzahl Spieler: 1
USK: 12