Zubehörtest: Wii-/GameCube-Controller Analog Pearl White

Im weiß-blauen Wii-Look bringt BigBen Interactive eine Neuauflage seines GameCube-Controller Derivats auf den Markt und das für einen recht günstigen Preis. Wir haben uns diesen Controller einmal genauer angeschaut.

Design

Das Design des Controllers orientiert sich in jeglicher Hinsicht am original GameCube-Pad von Nintendo. Einziger Unterschied ist das digitale Steuerkreuz, welches bei BigBen eher ein digitaler Teller mit Erhebungen ist. Zusätzlich befinden sich noch neben dem Startknopf ein Slow- und ein Turbo-Knopf. An den Griffen wurden zusätzlich Gummi-Beschichtungen angebracht, die für eine bessere Griffigkeit sorgen. Farblich passt sich das Gamepad an die Wii-Konsole in Weiß an.

Verarbeitung

Sämtliche Kanten und Ecken sind leider nicht wirklich hochwertig verarbeitet. Hier ist an einigen Stellen sichtbar unsauberes Ausstanzen zu erkennen. Bei unserem Anschlussversuch an die Wii mussten wir leider feststellen, dass ein Kontakt im Stecker leicht heraus guckte und somit das Einstöpseln blockierte. Erst durch ein Nachhelfen mit der Zange konnte dieser Kontakt gebändigt werden und dem Anschluss stand nichts mehr im Wege.

Im Einsatz

Getestet haben wir den Controller zunächst mit dem Virtual Console-Spiel Mario Kart 64. Wer den GameCube-Controller gewohnt ist wird schnell feststellen, dass der Analog-Stick des BigBen-Controllers im Vergleich doch ein wenig unpräziser erscheint. Die digitalen Knöpfe (A, B, X und Y) fühlen sich ähnlich an wie die des Originals, der Z-Knopf hingegen wirkt ein wenig schwerfällig. Die analogen Schultertasten haben leider zu wenig Widerstand und lassen sich viel zu leicht drücken. Auch der Druckpunkt ist ein wenig zu schwach. Nach ein paar Minuten Spielzeit kommt man mit dem Controller allerdings einigermaßen gut zu recht.
Um das D-Pad auf die Probe zu stellen, ebenfalls auf der Virtual Console, wurde Bomberman ’93 gestartet. Hier gab es keine Probleme, auch wenn man dies beim ersten Anblick vielleicht vermutet. Wie schon oben erklärt, verbaute BigBen anstatt eines Kreuzes eine Art Scheibe mit Erhebungen oben, unten, rechts und links. Dies erwies sich aber als eine recht gute Alternative.
Zuletzt musste das Pad im GameCube-Klassiker Super Smash Bros. zeigen, was es noch zu bieten hat. Hier wurde schnell klar, dass der Controller leider nur ein recht schwammiges und unpräzises Steuern ermöglicht. Zwar liegt das Gerät gut in der Hand, was wegen der nahezu 1:1-Kopie des Originals nicht weiter verwundert, aber sämtliche Knöpfe machen einfach keine überzeugende Figur.

Fazit

Zwar ist mit ca. 10 EUR der Controller sehr günstig zu haben, die relativ schlechte Verarbeitung und unpräzise Steuerung lassen jedoch auch keinen höheren Preis zu. Zudem hat der Controller bei uns mit dem Problem des herausstehenden Kontakts im Stecker keinen guten Eindruck hinterlassen. Ein weiteres Problem hatten wir nämlich dann beim Herausziehen aus dem Port – das war nur mit unüblichem Kraftaufwand möglich. Man sollte sich also wirklich gut überlegen, ob man nicht lieber ein paar Euros mehr investiert und einen etwas hochwertigeren Controller kauft.

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