Testbericht: Disaster: Day of Crisis

Bereits zur Ankündigung auf der E3 2006 konnte „Disaster: Day of Crisis“ die Blicke der Spielergemeinde auf sich ziehen. Mit Pauken und Trompeten kündigte Nintendo ein neues Franchise an und das Setting im Umfeld diverser Naturkatastrophen schien spannend und einzigartig zu sein. Lange Zeit hörte man nichts mehr von dem Titel und im Zuge der großen „Causual-Welle“ fürchteten viele schon, dass „Disaster“ in der Versenkung verschwunden wäre. Doch wie ein Phönix aus der Asche, bzw. in diesem Fall eher wie ein Held aus dem brennenden Häuserblock, kamen mit einem Mal immer mehr Infos zum Game ans Tageslicht, bis es binnen kürzester Zeit in den Regalen stehen sollte. Wir haben den Erdbeben getrotzt, uns durch die Flammen gekämpft und den Fluten in den Weg gestellt, um herauszufinden, ob „Disaster: Day of Crisis“ wirklich der rettende Strohhalm ist, an den sich viele Hardcoregamer momentan klammern…

One hell of a day…

Raymond Bryce war ursprünglich Mitglied in einer internationalen Rettungsorganisation und die Rettung von Menschenleben stellte stets seine höchste Priorität dar. Doch ein Einsatz auf dem Vulkan Aguilas veränderte sein gesamtes Leben. Bei dem dramatischen Einsatz wurde das Team von einem heftigen Vulkanausbruch überrascht und neben vielen anderen Opfern musste auch Rays bester Freund Steve sein Leben lassen. Geplagt von Schuldgefühlen verließ Ray entmutigt das Rettungsteam. Obwohl er es seinem Freund Steve versprochen hatte, konnte er dessen letzten Willen nicht erfüllen: Steves Schwester Lisa seinen Talisman überreichen und sich um sie kümmern. Doch da er sich an Steves Tod schuldig fühlte, konnte und wollte Ray ihr nicht in die Augen sehen.

Ein Jahr später nimmt Rays Leben erneut eine dramatische Wendung. Ray erfährt, dass eine Spezialeinheit bestehend aus ehemaligen Marines-Kämpfern mit dem Namen „SURGE“ nicht nur einen bekannten Seismologen, sondern auch dessen Assistentin – Lisa – entführt hat. Mehr noch, SURGE ist offenbar daran interessiert Atomwaffen in ihren Besitz zu bringen. Da kommt es der Truppe gerade recht, dass die Vereinigten Staaten an diesem Tag wie aus dem heiteren Himmel von verheerenden Naturkatastrophen heim gesucht werden. Entgegen aller Warnungen macht sich Ray auf der Stelle auf die Suche nach Lisa und gerät dabei von einer Katastrophe in die nächste. Dass Lisa dabei anfangs alles andere als erfreut ist Ray zu sehen, da sie eine ganz andere Geschichte von Steves Tod kennt, ahnt unser Held dabei noch nicht…

Wo der Spieler in anderen Games jetzt die Kontrolle des Protagonisten übernehmen würde, ist er in Disaster: Day of Crisis bereits voll ins Geschehen involviert. Man beginnt nämlich bereits in der Vorgeschichte mit der Steuerung von Ray und lernt so die ersten Bewegungsabläufe. Zahlreiche Cut-Scenes treiben dabei die Story voran und vermitteln euch wichtige Ereignisse, während ihr zwischendurch immer wieder selbst den Controller in die Hand nehmen und interagieren dürft. Damit wäre im Prinzip auch bereits das Spielkonzept erklärt, welches hinter dem von Monolith Software entwickelten Titel steckt. Disaster präsentiert sich als interaktiver Katastrophenfilm, der dem Spieler immer wieder die Möglichkeit gibt mitzuwirken. Beeindruckende Render-Sequenzen und meist gelungene Cut-Scenes erzählen dabei eine Geschichte, die man in Hollywood kaum spektakulärer hätte ersinnen können. Denn als ob die Entführung durch eine Terrororganisation noch nicht schlimm genug wäre, muss Ray in seinen Missionen auch mit allerlei Naturgewalten kämpfen. Ein Erdbeben verursacht einstürzende Häuser und lodernde Feuer an allen Ecken und Enden, ein Tsunami bringt eine riesige Flutwelle mit sich und ein Hurricane verursacht im wahrsten Sinne des Wortes jede Menge Wirbel.

Das Game ist dabei in insgesamt 23 meist zwischen 20 und 30 Minuten lange Kapitel unterteilt, die allesamt jeweils noch einmal mehrere Checkpoints aufweisen. Schafft man eine Aufgabe somit nicht und lässt sein Leben, darf man am letzten Checkpoint noch einmal starten und erneut sein Glück versuchen. Damit es nicht soweit kommt, sind oftmals schnelle Reaktionen erforderlich. Quick Time Events verlangen beispielsweise die schnelle Flucht vor heran strömenden Lavamassen oder einstürzenden Gebäudeteilen. Ist diese Aufgabe erledigt, zeigt euch die nächste Zwischensequenz wie es weitergeht. Immer wieder kommen euch dabei auch die Schurken von SURGE in die Quere. Ist dies der Fall, dürfen Freunde von Lightgun-Shootern frohlocken, denn ein Fadenkreuz lässt euch eure Kontrahenten ins Visier nehmen. Die zum Abschuss freigegebenen Bösewichte agieren dabei meist nach einem bestimmten Schema und kündigen ihre Attacken vorher an, so dass ihr rechtzeitig in Deckung gehen dürft. In der Deckung solltet ihr auch eure Munition, bzw. die Waffen wechseln sowie eure Konzentrationsanzeige wieder erholen, die euch im aktiven Feuergefecht kurzzeitig an die Gegner heran zoomen und größeren Schaden verursachen lässt. Disaster spielt sich in diesen Passagen wie ein Railshooter, was dem Steuerungskonzept der Wii ja zu Gute kommt.

Andere Passagen geben euch dagegen mehr Bewegungsfreiheit. Immer wieder dürft ihr den charismatischen Raymond Bryce frei durch die offene Welt bewegen und dabei den Action Adventure-Part des Games genießen. Springen, Klettern und Erkunden ist angesagt, während in Kisten, Fässern, etc. Items gesammelt werden. Neben eurer Kraftanzeige gilt es dabei ebenfalls auf eure Ausdauer zu achten, denn wie im realen Leben kosten zu lange Sprinteinlagen eure Energie und erschöpfen euch. Auch der Rauch von Explosionen und Feuer setzt Ray zu. Eine Anzeige eurer Lunge gibt euch an, wenn eine Vergiftung droht und ihr besser einen Ort mit frischer Luft aufsuchen solltet. Selbst wenn dies im ersten Moment kompliziert klingen mag, hat man die einzelnen Werte schnell verinnerlicht und kann Ray meist relativ heil durch die Szenarien manövrieren.

In diesen Momenten kommt ein weiterer Aspekt im Game zum tragen: Das Retten von Zivilisten. Als ehemaliges Mitglied eine Rettungstrupp weiß Ray natürlich genau, wie diverse Wunden zu verarzten sind und ihr bekommt es als Spieler in kleinen Tutorials beigebracht. Je nachdem wie schnell ihr dabei zu Werke geht, erhaltet ihr entsprechend viele „HP“, auch „Heldenpunkte“ genannt. Diese erhaltet ihr ebenfalls nach Beendigung eines Levels, wobei dort eure Fähigkeiten beurteilt werden. Anschließend dürft ihr im Zwischenmenü Rays Fertigkeiten verbessern und ihn stärker, widerstandsfähiger oder zielsicherer machen. Dass Entwickler Monolith bisher auf Rollenspiele (u.a. Baten Kaitos] spezialisiert war, merkt man auch in den Shooterpassagen: Eure Gegner segnen nicht sofort das Zeitliche, sondern haben allesamt Hitpoints, die ihnen bei einem Treffer je nach Trefferregion entsprechend abgezogen werden. Kopfschüsse sind dabei effektiver als Schüsse auf die Gliedmaßen – Kunstschüsse (das sind z.B. Schüsse auf explosive Fässer, die eure Kontrahenten in den Tod reißen) sind besonders gerne gesehen. Beides bringt euch in der Levelauswertung entsprechende „KP“, also „Kampfpunkte“. Diese lassen sich wiederum gegen bessere Waffen eintauschen, was den RPG-Aspekt in Disaster ein wenig anhebt. Alle Waffen sind jedoch nicht käuflich erhältlich, sondern wollen erst durch besondere Leistungen im Schießstand, der ebenfalls zwischen den Levels anzuwählen ist, freigeschaltet werden.

Hin und wieder kann es auch vorkommen, dass Ray mit dem Auto unterwegs ist. Dann klemmt ihr euch natürlich selbst hinters Steuer und übernehmt die Kontrolle. Diese Passagen sind zwar recht spartanisch gehalten, machen aber dennoch Laune. Es ist ganz generell so, dass Disaster eigentlich von seinem Mix der verschiedenen Genres lebt. Jeder Aspekt für sich genommen wäre kein herausragendes Game und würde sicherlich schnell langweilig werden. In ihrer Kombination allerdings ergeben die vielen unterschiedlichen Gameplay-Ansätze eine Mischung, die von der ersten Sekunde an fesselt. Viel zu verdanken hat man dabei auch der fulminanten Präsentation, die einen großen Teil des Reizes an dem Game ausmacht. Man fühlt sich schon von Beginn an mitten in das Geschehen hineinversetzt und fiebert mit dem Protagonisten mit. Die Story ist actionreich und spannend erzählt, die Zwischensequenzen pumpen euch immer wieder das Adrenalin ins Blut und nur selten gibt es Verschnaufpausen. Dass das Auftauchen der SURGE-Truppen dabei oftmals etwas vorhersehbar wirkt, stört eigentlich kaum. Vielmehr werdet ihr von der spannenden Atmosphäre des Titels gepackt.

Wer nach ca. acht bis zehn Stunden alle Katastrophen heil überstanden hat, braucht das Game noch nicht gleich zurück ins Regal zu stellen. Jeder Level lässt sich nach dem erfolgreichen Absolvieren nämlich einzeln anwählen, um es noch einmal spielen zu können. Die dabei zu sammelnden HP werden zwar knapp halbiert, dennoch lässt sich durch das erneute Spielen das HP-Konto immer wieder aufbessern. Doch damit nicht genug: Die so genannte „Power-Pulle-30-Aktion“ versteckt in bereits gespielten Stages eine bestimmte Anzahl an „Power-Pulle-30″-Schildern, die allesamt gefunden werden wollen und euch tolle Preise bescheren. Hinzu kommt, dass es insgesamt 100 Titel zu erreichen gibt, die euch bei der Endauswertung eines Levels verliehen werden können. Bis man bei Diaster also wirklich alles gesehen hat, vergeht durchaus eine gewisse Zeit.

Nimm meine rettende Hand…

Wie man es von einem Genre-Mix wie Disaster erwarten würde, so präsentiert sich auch die Steuerung des Titels recht abwechslungsreich. In den Adventure-Passagen steuert man den coolen Helden mit dem Analogstick durch die Szenarien, während der A-Button zum Springen und der B-Button zum Sprinten dient. Türen werden geöffnet, indem man sich einfach vor sie stellt und die Wiimote kurz seitlich dreht, als würde man den Türknauf öffnen – coole Sache. Der Z-Button lässt euch nach Passanten rufen, die gerade Hilfe benötigen, bzw. bei verräucherter Lunge kräftig durchatmen, während der C-Knopf für eine Zentrierung der Kamera hinter Ray sorgt. Gescriptete Katastrophenereignisse können durch einen Druck auf den C-Button ebenfalls ins rechte Licht gerückt werden, was den cineastischen Aspekt des Games erhöht. In den Railshooter-Passagen kommt dagegen vor allem die Pointerfunktion der Wii-Remote zum Einsatz. Der B-Button betätigt hier den Abzug eurer Waffe, welche ihr über das Steuerkreuz wechseln könnt. C sorgt für das Heranzoomen im Konzentrationsmodus und Z lässt euch Deckung suchen. Wird die Munition knapp, darf das Nunchuk geschüttelt und damit nachgeladen werden. Seid ihr mit Ray im Auto unterwegs, wird die Wiimote dagegen quer gehalten und ihr steuert über Lenkradbewegungen, bzw. gebt mit den Knöpfen 1 sowie 2 Gas, bzw. bremst ab. Last but not least soll noch kurz die Steuerung in den Rettungsszenarien erwähnt werden. Wer Trauma Center kennt, wird teilweise an dieses Game erinnert werden: Wunden wollen mit dem Pointer gefunden, danach gereinigt mit verbunden werden. Eine Geste mit der Wii-Remote lässt euch die Hand nach einer Person am Abgrund ausstrecken, um diese zu retten. Schwere Felstrümmer werden durch ein Hämmern auf den A-Button aufgehoben. Ihr seht, es gibt vielfältige Steuerungsmöglichkeiten, so dass in dieser Beziehung stets für Abwechslung gesorgt ist. Trotz der vielen Varianten findet man sich schnell in das Game ein, zumal alle Bewegungen bis auf ganz wenige Ausnahmen (beim Reichen der helfenden Hände z.B.) astrein erkannt werden.

Ein Technik-Desaster?

Nachdem euch Disaster: Day of Crisis mitten in das Geschehen hineinversetzen möchte, ist eine überzeugende Technik dringend erforderlich. In diesem Punkt kann das Spiel – so viel darf gleich verraten werden – in den meisten Fällen überzeugen. Die einzelnen Charaktere, allen voran natürlich euer obercooler Protagonist, sind detailliert modelliert und flüssig animiert worden. Vor allem in den Cut-Scenes merkt man es immer wieder, dass es den virtuellen Figuren in der Tat Leben eingehaucht wurde. Dagegen wirken die generischen Passanten, die es immer wieder zu retten gilt, etwas lieblos und hätten ruhig individueller gestaltet sein dürfen. Über manche Effekte wie das seltsam aussehende Feuer sollte man ebenfalls besser den Mantel des Schweigens hüllen und dass es während der Passagen im Auto zu hässlichen Pop-Ups auf der Strecke kommt, hätte ebenfalls nicht sein müssen. Abgesehen davon kann Disaster aber optisch immer wieder glänzen. Die weiten Areale punkten mit toller Weitsicht, die Texturen sind meist ansprechend gestaltet, vor allem so manche Wassertextur wirkt richtig gut. Ein besonderes Spektakel sind jeweils die gescripteten Katastrophen, die sich während des Spielens ereignen. Mitten im Level könnt ihr mit verfolgen, wie ein riesiger Wolkenkratzer im Hintergrund in sich zusammenbricht oder eine Explosion die Fensterscheiben einen Hauses splittern lässt. Die Idee diese Events mit einer Art „Actionkamera“ in ein cineastisches Licht zu rücken, ist genial und zieht den Spieler direkt in das Spielgeschehen. Nur schade, dass man mit der Aneinanderreihung von Cut-Scenes und Spieleinlagen diese Atmosphäre immer wieder etwas aufbricht, wenngleich sich die Ladezeiten zwischen den einzelnen Abschnitten stark in Grenzen halten und durch eingeblendete Texttafeln mit Hintergrundinfos überspielt werden. Die fulminanten Videosequenzen runden den optisch insgesamt sehr guten Gesamteindruck jedenfalls ab. Trotz kleiner Mängel kann sich Disaster: Day of Crisis sehen lassen und ist optisch alles andere als ein Desaster geworden.

Viel Licht und ein klein wenig Schatten gibt es auch im Bezug auf den Sound. Kommen wir deswegen erst einmal zum negativen Punkt: Rays Schrittgeräusche. Teils klingen diese, als wäre er nicht mit schweren Stiefeln, sondern gerade mit Stöckelschuhen unterwegs, was einfach nur nervig und unpassend ist. Dies ist zum Glück auch der einzige Kritikpunkt in Sachen Sound. Ansonsten überzeugt Disaster nämlich soundtechnisch gesehen auf ganzer Linie. Alleine die Intromelodie beschert euch mit ihren opulenten Chören und der dramatischen Melodieführung eine Gänsehaut nach der anderen. Im Spiel selbst punktet man durch lippensynchrone Sprachausgabe, die zwar komplett auf Englisch gehalten, aber immerhin mit Untertiteln versehen wurde. Erwähnenswert ist dabei ebenfalls die Tatsache, dass sicherlich noch in keinem anderen Nintendo-Spiel derart oft geflucht wurde wie in Disaster: Day of Crisis. Positiv ist auch die Verwendung des Lautsprechers in der Wiimote aufgefallen. Während des Games kommt es immer wieder zu Durchsagen aus der Wii-Remote, die wie Funksprüche, bzw. Nachrichten im Radio klingen und beispielsweise gerade von den sich ereignenden Katastrophen berichten und zum authentischen Flair des Games beitragen. Auf der Suche nach den „Power-Pulle-30″-Schildern dagegen werdet ihr über den Wiimote-Lautsprecher motiviert die weiteren Schilder zu finden und darüber informiert, wie viele ihr schon gesammelt habt, bzw. wie viele euch im aktuellen Level noch fehlen – ebenfalls eine tolle Idee, die beide Daumen nach oben zeigen lässt.

Fazit

Wie sieht nun die finale Wertung für Disaster: Day of Crisis aus? Ist das Game die erwartete Offenbarung für alle Coregamer oder wurde es zum sprichwörtlichen Gameplay-Desaster? Die korrekte Antwort liegt irgendwo in der Mitte. Vom spielerischen Desaster ist Disaster zum Glück weit entfernt, etliche kleine Details verhindern allerdings auch eine absolute Spitzenwertung. Für das Game sprechen der hohe Abwechslungsreichtum, die dichte Atmosphäre, die fulminante Präsentation, die stimmige Optik sowie der brachiale Sound. Die mangelnde Tiefe im Gameplay wurde durch die eingestreuten RPG-Elemente größtenteils wieder ausgeglichen. Dennoch könnte bei dem einen oder anderen Spieler ein schaler Nachgeschmack entstehen, wenn man sich nicht auf die Story des Games einlässt und von der Aneinanderreihung der verschiedenen Aufgaben genervt ist. Denn nur durch die actionreiche und mit vielen Zwischensequenzen erzählte Geschichte wird Disaster: Day of Crisis zu dem, was es ist: Ein einzigartiger, interaktiver Actionfilm, der seinesgleichen sucht – und der alleine schon deshalb einmal angetestet werden sollte, weil endlich mal wieder knallharte Action auf der Wii angesagt ist.

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