Hands-On: Pac-Man Party

Zum 30jährigen Jubiläum der bekanntesten und wohl auch gelbsten Videospielfigur – die Rede ist natürlich von Pac-Man – bringt Namco Bandai Partners „Pac-Man Party“ auf die Wii. Ob der Vielfrass ein würdiges Jubiläumsjahr damit erleben wird? Wir haben es für euch auf der gamescom versucht herauszufinden.

Pac-Man wird 30 – Party-Time!

Okay, was gibts bei Pac-Man wohl zum Geburtstag? Klar, Kirschtorte – würde man wohl meinen. Und danach verlassen alle als Geist verkleideten Gäste fluchtartig die Party, oder so. Allerdings gibt’s gar keine Torte sondern vielmehr eine virtuelle Party auf der Wii. Diese erinnert vom Grundprinzip recht stark an die Mario Party-Reihe, sprich auf einem virtuellen Spielbrett bewegen sich die Party-Freunde um dann auf bestimmten Feldern in einem der zahlreichen Minispiele gegeneinander auf Punktejagd zu gehen.

Diese Minispiele sind recht unterschiedlich, gespielt haben wir u.a. eine Art Kraken-Jagd. Hier musste man auf hoher See in seinem kleinen Boot eine Harpune in Richtung einer bösen Krake abschießen, die ebenfalls auf einem Boot mit diversen Schusswaffen den Spielern das Leben schwer macht. Wer die meisten Treffer abgibt und die wenigsten einsteckt, der gewinnt. In einem weiteren Minispiel ging es darum durch heftige Schütteleinlagen eine Soda-Flasche zu einem möglichst weiten Flug zu überzeugen. Unter dem Strich eher eine mäßige Darbietung, die nicht wirklich begeistern konnte.

Aus technischer Sicht bekommen wir hier eine durchschnittliche Leistung geboten. Die Grafik ist recht bunt und eben Party-typisch angelegt. Was den Sound betrifft können wir kein Fazit abgeben, hierfür war der Lärm in der Messehalle einfach zu laut.

Prognose

Mit Pac-Man ist nicht gut Kirschen essen, das ist klar. Leider ist seine 30jährige Party zudem eher mäßig ausgefallen, was recht schade ist. Fairerweise gilt jedoch anzumerken, dass wir natürlich nur einen kleinen Ausschnitt der Party sehen konnten. Eventuell ist das Spiel für ein paar Multiplayer-Abende doch zu gebrauchen.

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