Hands-On: Need for Speed Nitro

Mit den letzten Versionen der „Need For Speed“-Reihe auf der Wii haben wir ja nicht allzu gute Erfahrungen gemacht. Jetzt verspricht Electronic Arts mit „Need for Speed Nitro“ eine neue Version, die speziell für die Wii entwickelt wurde. Wir durften auf der diesjährigen gamescom schon mal Gas geben!

Vollgas bis zum Abwiinken!

Grundelement des neuen Need for Speed Nitro ist der Karrieremodus. Gestartet wird in Rio de Janeiro, eine von bis zu fünf Städten die ihr in eurer Karriere besuchen werdet. Wie viele Rennen es insgesamt in der finalen Version geben wird, konnten wir leider noch nicht erfahren. Auch die Frage nach der Anzahl der zu fahrenden Fahrzeuge konnte noch nicht beantwortet werden. Bevor die Karriere gestartet wird, müssen noch ein paar Einstellungen vorgenommen werden. Hier kann u.a. auch ein persönlicher Grafik-Stil ausgewählt werden, welcher in Form von Graffitis in der ganzen Stadt zu sehen ist, wenn ihr der führende Fahrer im Rennen seid. Dies hat aber natürlich keine Auswirkung auf das Fahrverhalten des Fahrzeugs, Geschwindigkeit oder ähnlichem. Es ist eine rein optische Anpassung. Wie von Need for Speed gewohnt, kann man Original-Fahrzeuge aus dem wirklichen Leben auswählen. Diese können im späteren Verlauf natürlich auch ordentlich aufgemotzt und getuned werden.

Gesteuert wird der Bolide in vielen verschiedenen Varianten. Egal ob Wii-Remote mit oder ohne Nunchuk, Wii-Wheel, Classic-Controller oder GameCube-Controller – alles steht in Need for Speed Nitro zur Verfügung. Auf der Messe haben wir jedoch nur die Steuerungsmethode Wii-Remote ohne Nunchuk anspielen können. Diese war aber schon sehr präzise und einfach zu handhaben. Die Remote wurde in einer Hand gehalten, mit dem Pointer in Richtung Bildschirm. Durch Rechts- und Linksneigungen wurde der Rennschlitten gelenkt. Mit A wurde Gas gegeben und mittels B-Knopf gebremst. Das Ausführen von Drifts, um den Nitrotank zu füllen, ist durch Hineinbremsen in die Kurven möglich. In bestimmten Modi gesellen sich zudem ab Runde zwei die Cops hinzu, die das illegale Straßenrennen beenden möchten. Durch Einsammeln bestimmter Items können diese jedoch ausgeschaltet werden, in dem man die Motoren der Cops erhitzt. Das Fahren des eigenen Wagens verliert man jedoch dabei nicht aus dem Auge.

Auch ein Vierspieler-Mutliplayermodus gibt es in Nitro zu bestaunen. Hier kann mit bis zu drei Freunden an eine Konsole via Splitscreen über die Straßen gerast werden. Dafür stehen verschiedene Spielmodi wie z.B. Team-Rennen, Eliminator, Drag-Rennen oder Drift-Herausforderungen zur Verfügung. Auch eine umfangreiche kooperative World-Tour-Kampagne ist im Multiplayermodus vorhanden.

Fazit und Prognose

Mit Need for Speed Nitro steht uns ein vielversprechendes Rennspiel ins Haus. Grafisch konnte Electronic Arts uns zwar nicht vollends überzeugen, jedoch ist die Steuerung recht gut gelungen. Auch der umfangreiche Vierspieler-Multiplayermodus wusste zu gefallen. Rennspielfans sollten diesen Titel in jedem Fall im Auge behalten.

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