Hands-On: EA Playground

Electronic Arts erweitern mit EA Playground die Minispielsammlungen auf der Wii-Konsole. Auch wir konnten selbst eine kleine Erkundungstour des Spielplatzes vornehmen und einige Impressionen einsammeln.

Wer spielt mit mir?

In EA Playground läuft man mit seiner Spielfigur auf einem Spielplatz herum. Da sind an vielen Stellen dieses Spielplatzes kleine Herausforderungen zu entdecken. Diese betritt man in den meisten Fällen, in dem man mit einem anderen Kind ein Gespräch eingeht. Hier wird dann ganz schnell mal zu einer Partie Basketball o.ä. herausgefordert. Manche Spiele jedoch müssen zunächst durch besondere Leistungen in anderen frei gespielt werden. In EA Playground trägt man nämlich ein Stickeralbum mit sich, in dessen neue Aufkleber symbolisch für tolle Ergebnisse eingeklebt werden können. Hat man in einem Bereich des Spielplatz eine gewisse Anzahl an Spielen gemeistert, so öffnet sich ein Tor zu einem neuen Bereich. Hier findet man dann neue oder schwierigere Spiele vor.

Die Spiele

EA Playground bietet eine ganze Fülle an Minispielen. Gerne berichten wir für euch über ein paar, die wir selbst ausprobieren konnten.

Basketball
Hier gilt es von der 3-Meter-Linie aus möglichst viele Körbe in einem bestimmten Zeitlimit zu werfen. Dafür muss die Wii-Remote über den Kopf hinweg geschwungen werden – also so, als würde man tatsächlich einen Basketball werfen wollen.

Miniatur-Rennen
Auf einer Miniatur-Rennbahn steuert man einen kleinen Flitzer. Die Wii-Remote hält man dabei auf den Fernseher gerichtet und kann mit Drehbewegungen nach rechts oder links entsprechend das Auto steuern. Auf der Strecke gibt es dann diverse Items, die man per A-Knopf gegen die anderen Autos einsetzen kann. Drückt man A hingegen zweimal schnell hintereinander, so wird ein kleiner Turboschub ausgelöst. Nach mehreren Runden gilt es dann, als Erster ins Ziel zu fahren.

Ninja-Fußball
Auf einem Volleyball-Sandplatz mit Netz in der Mitte und Fußballtoren auf jeder Seite gilt es, möglichst viele Tore zu erzielen. Dabei wird in einem zwei gegen zwei gespielt. Mit A lässt sich die Spielfigur wechseln und mit Bewegungen der Remote wird geschossen. Drückt man B, so passt man den Ball in der eigenen Hälfte zum Mitspieler.

Papierflieger
Mit einem Papierflieger muss ein langer Parcour absolviert werden. Dabei stehen diverse Hindernisse im Weg, die zu umfliegen gilt. Allerdings können auch Punkte eingesammelt werden, die sich auf der Strecke befinden. Zu Beginn wird die Remote wie ein Papierflieger zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und man macht damit eine ruckartige Bewegung nach vorne, um den Flieger in Schwung zu bringen. Durch Neigebewegungen in alle Richtungen kann dann der Flieger im Spiel gesteuert werden.

Grafik / Fazit / Prognose

Aus grafischer Sicht ist EA Playground leider kein richtiger Hingucker. Alles wirkt ein wenig grobpixelig. Die Minispiele selber hingegen machen aber durchaus Spaß. Vor allem Ninja-Fußball und das Rennspiel haben uns sehr gefallen. Die Optik des Titels ist jedoch insgesamt sehr farbenfroh und kindlich gehalten, sodass nicht unbedingt jeder Spieler sich angesprochen fühlen wird. Insgesamt sicherlich eher ein Spiel für die jüngere Generation bzw. für Casual-Gamer, die sich von dem kindlichen Touch nicht abschrecken lassen.

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