Vorschau: Red Steel

Das erste Wii-Spiel, das überhaupt enthüllt wurde, ist Red Steel. Ubisoft überraschte die Nintendofans mit den ersten Wii-Bildern noch vor der E3 2006. Was Red Steel aber wirklich taugt, könnt ihr in unserer Vorschau nachlesen.

Zwei Dinge zeichnen Red Steel aus: scharfe Kanten und kugelschiessende „Geräte“. Red Steel nutzt den Wii-Controller ideal aus. So wird die Wiimote einerseits zu einer Schusswaffe, mit der man genau zielen kann, oder aber zu einem Schwert, welches ihr schwingen könnt.
Eure Bewegungen mit der Wiimote werden auf das Schwert ganz genau übertragen; es ist somit jede Bewegung möglich. Ebenso lässt sich das Zielen und Anvisieren mit der Schusswaffe sehr exakt umsetzen. Damit sollen Spieler und Spiel „eins“ werden.
Speziell bei den Waffen ist zudem, dass bei Neigung des Controllers nach hinten eure Waffe automatisch lädt. Neigt ihr diesen nach links oder rechts, schiesst ihr im sogenannten „Gangster-Style“, bei dem die Waffe horizontal gehalten wird.
Die Nunchuk-Erweiterung dient dem Gehen und Springen.

Das Spiel beginnt gemütlich bei einem Dinner, bei dem ihr als amerikanischer Geschäftsmann mit eurer japanischen Frau Myu und dessen Vater euer Essen zu euch nehmt. Doch genug mit der friedlichen Ruhe: eure Frau Myu wird gewaltsam entführt, nachdem sich schon bald herausstellt, dass ihr Vater Sato ein bekannter Yakuza-Boss ist. Dieser ist im Besitz eines sehr seltenen Katana (Schwert).
Dieses sollte eigentlich von den Entführern – die im Namen von Tokai erschienen – gestohlen werden. Allerdings ist dieser Versuch fehlgeschlagen, weshalb sie mit Erpressungs-Absichten Satos Tochter entführten.

In das Spiel wurden verschiedene Dinge eingeführt, die die Story verändern können. Somit ist es auf keinen Fall gleichgültig, ob ihr jemandem gnadenlos das Leben nehmt oder ob ihr ihn am leben lässt. Euer Ziel ist es, durch eure Gegner Respekt zu erlangen, um mit diesem die Tochter Satos zurück zu holen.
Im späteren Verlauf des Spiels sollte man sich auch zum Perfektionisten entwickeln, was heisst, dass drei Kugeln auch für drei Gegner reichen. Auch „Stealth-Kills“ werden möglich sein, bei denen man sich leise an den Gegner anschleicht.

Technisch ist anzumerken, dass es auf der E3 Kritik für die nicht perfektionierte Steuerung gab. So gab es Probleme beim Zielen wie auch bei Schwertbewegungen. Diese sollen aber nun, wie auch aktuelle Videos bestätigen, von den Entwicklern behoben sein.
Grafisch sieht das Spiel sicherlich NextGen-kompatibel aus, allerdings sehen die einen Bilder besser, andere wiederum schlechter aus. Lassen wir uns einfach einmal von der fertigen Version überraschen. Auf Details legt Ubisoft jedenfalls großen Wert.

Prognose:
Nintendo kann sich durch Ubisoft sehr glücklich schätzen, einen solch exklusiven Launch-Titel für Wii ergattert zu haben. Der Titel kann sich sehr gut sehen lassen und bereichert den Wii-Start mit einer vorherigen Genre-Lücke. Schwertkämpfer und EgoShooter-Fans sollten den Titel unbedingt im Auge behalten!

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