Hands-On: Boogie

Auf Sony Playstation begeistert SingStar schon seit längerem die Spieler. Mit dem Titel Boogie möchte Electronic Arts nun einen ähnlichen Erfolg erzielen auf der Wii. Neben dem Karaoke-Modus gibt es jedoch auch noch einen Tanzmodus. Wir haben uns das Spiel bereits ein wenig näher ansehen dürfen.

Schwingt das Tanzbein!

Boogie bietet das richtige Party-Paket an: Singen und Tanzen. Der Singmodus ist dabei ähnlich gehalten wir bei anderen Karaoke-Spielen. Über den Bildschirm läuft der Text sowie ein grafischer Hinweis über Takt, Länge und Höhe eines Tons. Was leider direkt negativ auffällt, dass die Songs im Spiel nicht die Originalen sind, sondern lediglich Coversongs.

Im Tanzmodus muss die Remote möglichst rhythmisch bewegt werden. Zur Hilfestellung ertönt aus dem Remote-Lautsprecher ein Taktell. Aber auch eine grafische Hilfe auf dem Schirm gibt den Takt vor. Die Figur, die man zuvor in einem Editor nach eigenen Belieben zusammenbasteln kann, tanzt dann über den Bildschirm. Mit der Remote-Bewegung lassen sich diverse Kombis durchführen. An manchen Stellen kann dann noch durch Drücken von A besondere Tanzeinlagen auf das Parkett hinlegen.

Grafik und Sound

Aus grafischer Sicht ist Boogie ein wirklich schöner Titel. Die Figuren sind in einem sehr ansprechenden Comicstil gehalten und die Animationen dieser Tänzer sehr sauber umgesetzt. Auch die Coversongs können ein gutes klangliches Niveau vorweisen, auch wenn man doch lieber die „echten“ Lieder hören würde.

Fazit / Prognose

Insgesamt machte Boogie auf uns keinen überragenden Eindruck. Vor allem der Tanzmodus hat uns nicht wirklich gefallen, zumal wir uns nicht vorstellen können, dass man sich auf Dauer motivieren kann, per Remote eine Figur zum Tanzen zu bringen. Eine klassische Tanzmatte wäre eher angebracht gewesen. Der Karaoke-Modus leidet hauptsächlich unter den Coversongs, könnte aber ansonsten sicherlich eine Alternative zur Konkurrenz auf der Playstation sein.

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