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Dass die Wii-Remote kabellos daher kommt, ist so klar wie die Tatsache, dass Mario eine rote Mütze trägt. Dass die Nunchuk-Erweiterung dagegen nicht ohne Kabel auskommt, sollte ebenfalls bekannt sein. Der Zubehör-Hersteller Thrustmaster bringt nun mit dem „T-Nchuk Wireless Adapter NW“ einen Aufsatz für den Zusatzcontroller auf den Markt, der das Kabel ersetzt. Ob und wie diese Konstruktion funktioniert, haben wir für euch herausgefunden.
Eine echte Fernbeziehung
Es erwartet uns bei diesem Adapter eine 2,4GHz-Funktechnologie, welche in der Lage ist über 10 Meter verzögerungsfrei zu übertragen – auch wenn eine solche Spannweite der Arme wohl kein Wii-Spieler an den Tag legen wird. Falls doch, solltet ihr allerdings unbedingt euren Arzt aufsuchen.
Der T-Nchuk Wireless Adapter NW fällt ansonsten vornehmlich durch seine Form auf. Die obere Hälfte des Adapters dient zur Halterung des Nunchuks, die untere Hälfte ist hingegen recht klobig, da hier das Kabel untergebracht wird und die Batterien eingesetzt werden. Die Knöpfe des Nunchuks sowie der Analogstick bleiben in der Hülle frei, der Rest des Controllers wird ummantelt. Zudem versah man den Griff mit einer blauen Gummierung.
Um den Nunchuk einzusetzen muss zunächst die obere sowie die untere Verkleidung gelöst werden. Oben steckt man das Kabel durch und zieht es am unteren Ende hindurch. Sitzt der Controller, so kann die obere Abdeckung wieder angebracht werden. Jetzt gilt es das Kabel möglichst eng zusammenzulegen, damit es in das untere Fach passt, anschließend muss dann noch eine Steckverbindung hergestellt werden. Zwar passt alles, aber durch die knappe Bemessung des unteren Bereichs wird das Kabel zwangsläufig etwas unschön geknickt. Zuletzt müssen nur noch die zwei AAA-Batterien eingelegt werden, die sich glücklicherweise direkt mit im Lieferumfang befinden.
Um die Verbindung zur Wii-Remote herstellen zu können wurde dem Paket noch ein kleiner Empfänger beigelegt. Dieser wird unten in die Wii-Fernbedienung eingesteckt. Dieser Empfänger ist mit einer LED ausgestattet und fängt an zu blinken. Jetzt muss nur noch auf dem Nunchuk-Adapter die Verbindungstaste gedrückt werden und schon blinkt auch hier die Status-LED. Habt ihr alles korrekt gemacht, so steht die kabellose Verbindung und ist einsatzbereit.
Der Praxistest
Mit dem vorgenommenen Setup haben wir uns auch gleich ins Spielgetümmel gestürzt. Was zunächst auffällt ist nun die enorme Schwerpunktverlagerung durch die Technik, die in der unteren Hälfte des Adapters steckt. Hierdurch fühlt sich der Nunchuk eben nicht mehr so federleicht an. Der obere Teil, also der eigentliche Controller, liegt jedoch trotz der Ummantelung gut in der Hand, die Griffgummierung trägt ihren Teil dazu bei. Der Analogstick und die Buttons fühlen sich selbstverständlich „originalgetreu" an, da diese ja freiliegen. Insgesamt lassen sich die Spiele allesamt ordentlich steuern, wie man es auch mit der Kabelverbindung gewohnt ist – Verzögerungen in der Übertragung gibt es nicht.
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