Zubehör

Freebird Wireless ThumbStick Controller (Logic3)

Monday, 29. Sep 2008, 08:17 Uhr | Autor: Christian Leuenberg

Nintendos Controller-Pärchen Wii-Remote und Nunchuk bringen durch die Kabelverbindung bei manchen Spielen wie z.B. den Boxdisziplinen in „Wii Sports“ sowie „Wii Fit“ einige Störfaktoren mit sich. Logic3 will hier nun für Abhilfe sorgen – mit einem eigenen kabellosen Nunchuk-Controller. Ob die altbekannten Probleme nun tatsächlich der Vergangenheit angehören, haben wir für euch versucht herauszufinden.

Der funkende Daumencontroller

Der Nunchuk-Controller von Logic3 erinnert zwar in seiner Form an das Original von Nintendo, unterscheidet sich aber dennoch leicht in der Form. Zudem stattete man den Zusatzcontroller mit einer Gummierung an den Seiten aus, sodass das Pad besser in der Hand liegt und vor allem rutschfrei ist. Mittels eines abnehmbaren USB-Kabels lässt sich der Akku des ThumbStick Controllers am USB-Port der Wii aufladen. Eine Funkverbindung stellt das Gerät über den mitgelieferten Empfänger her, welcher an die Wii-Remote angeschlossen werden muss. Eine rote LED an Nunchuk sowie Empfänger geben Ausschluss über den Verbindungsstatus. Um den Akku schonen zu können, wurde zudem ein An- und Ausschalter an der Seite des Zusatz-Pads angebracht. Neben diesem befindet sich ein „Force Connect"-Knopf, der für den Aufbau der Funkverbindung zuständig ist.

Im Praxistest, vor allem mit dem Rennspiel Ferrari Challenge, machte der Nunchuk zwar einen insgesamt soliden Eindruck, jedoch bietet der Analogstick etwas zu wenig Widerstand und somit auch weniger Präzision als das Original. Die beiden Buttons C und Z funktionieren gut, machen aber einen nicht ganz so straffen Eindruck wie die des Nintendo-Produkts. Jedoch funktioniert die Beschleunigungserkennung sehr gut, wodurch sich nun u.a. die angesprochenen Boxspiele sehr komfortabel steuern lassen – die störende Kabelverbindung zwischen Nunchuk und Remote ist beseitigt und sorgt für ein angenehmeres Spielgefühl. Auch andere Spiele mit Nutzung intensiverer Bewegungen des Controllerpärchens, wie etwa die Rayman Raving Rabbids-Serie, profitiert hierdurch sehr.

Die Verarbeitung des Freebird Wireless ThumbStick Controllers ist leider nicht so hochwertig wie das Originalprodukt aus dem Hause Nintendo. Die Kanten sind alle nicht ganz sauber geschnitten, der Analogstick nicht ganz präzise sowie die Buttons mit zu wenig Festigkeit ausgestattet. Ein qualitativer Unterschied zum Vorbild ist also leider vorhanden.

Fazit

Der Freebird Wireless ThumbStick Controller von Logic3 bietet durch die Ersetzung des Kabels mit einer Funktechnologie einen erheblichen Vorteil zum Original, vor allem in bewegungsintensiven Spielen. Prinzipiell lassen sich alle Spiele gut mit dem Logic3-Produkt steuern, jedoch ist eine mindere Qualität im direkten Vergleich zum Original vorhanden sowie eine fehlenden Präzision dem Gerät leider nicht abzusprechen. Hinzu kommt, dass der Controller mit eine unverbindlichen Preisempfehlung von 30 Euro gleich um 10 Euro teurer ist als die kabelgebundene Nintendo-Variante. Dennoch, lohnenswert ist der Freebird Wireless ThumbStick Controller sicherlich für all diejenigen, die sich immer schon an der Kabelverbindung zwischen Remote und Nunchuk gestört haben und auf der Suche nach einer Lösung sind.

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